Diakoniesammlung

Erstellt am 26.11.2020

Liebe Gemeindemitglieder,

„Du für den Nächsten“: Der Dienst am Nächsten gehört zum Herzschlag unserer Kirche und bildet das Rückgrat der Diakonie.  Johann Hinrich Wichern gilt als einer ihrer Gründungsväter. In Hamburg gründet er 1833 das Rauhe Haus. Dort nimmt er heimatlose und bedürftige Kinder auf. Wichern holt die Kinder von der Straße und gibt ihnen ein Zuhause; er macht sie mit den Geschichten der Bibel vertraut und erzählt ihnen von Gott, der bedingungslos liebt – auch und gerade sie, die von Liebe in ihrem Leben bisher kaum etwas gespürt haben. 

Um seinen Kindern die Wartezeit auf das Christfest zu verkürzen und ihre Ungeduld positiv aufzunehmen, hat er eine Idee. Auf einem hölzernen Wagenrad befestigt er vier große weiße Kerzen, eine für jeden Sonntag im Advent, und 20 kleine rote, für die Tage dazwischen. Sie stehen für Gottes Liebe, die sich im Schein der Kerzen spiegelt – jeden Tag bis Heiligabend ein wenig heller und ein wenig wärmer. Später wurde das Rad zusätzlich mit Tannenzweigen ausgeschmückt. Immergrüne Zweige als Sinnbild der Hoffnung.

Wicherns Idee hat Geschichte gemacht. Bis heute erinnern uns die Kränze, die wir im Advent binden und aufstellen oder aufhängen, an das Rauhe Haus und Wicherns Liebesdienst am Nächsten. Und sie verweisen uns mit jeder Kerze auf das Kommen Gottes, auf seine Geburt im ärmlichen Stall und seine göttliche Liebe, die im Christuskind ein menschliches Gesicht erhält.

„Du für den Nächsten“: Herzschlag der Kirche. Rückgrat der Diakonie. In der Tradition Johann Hinrich Wicherns und des Rauhen Hauses wendet sich das vielfältige Engagement der Diakonie an Menschen, die in akuten Lebenskrisen der Hilfe und Unterstützung bedürfen oder auf dauerhafte Pflege und Begleitung angewiesen sind. Mit Ihrer Spende können Sie die Arbeit der Diakonie aktiv unterstützen. Helfen Sie mit! „Du für den Nächsten“ und wir füreinander.

Annette Kurschus                                                                        Präses                                                                                                
Evangelische Kirche von Westfalen                                       

Manfred Rekowski                                                                                                   Präses                                                                                                         Evangelische Kirche im Rheinland

 

Du für den Nächsten     

Adventssammlung der Diakonie 2020

Das zurückliegende Jahr 2020 hat uns vor große Herausforderungen gestellt – mehr denn je wurde uns gezeigt wie wichtig es ist, für unsere Nächsten da zu sein. Durch Kontaktbeschränkung oder auch Kontaktverbot hatten es jedoch diejenigen unter uns schwer, die ohnehin schon zu den Schwächeren gehören. Die Diakonie ist trotz der schwierigen Lage für ihre Nächsten da.

Hartmut L. ist obdachlos. Durch Corona ist die Inanspruchnahme einer Notunterkunft, wo er zudem Essen und Trinken bekommen kann, nahezu unmöglich. Dank des Angebotes der Diakonie für wohnungslose Menschen „Essen unter freiem Himmel“, hatte er die Möglichkeit, unter Einhaltung der Abstandsregeln,  eine Mahlzeit sowie Getränke zu erhalten.  

Annemarie H. lebt im Pflegeheim. Aufgrund der Kontaktbeschränkungen dürfen Familie und Freunde sie leider nicht besuchen. Pflegerin Sabine steht ihr jedoch tatkräftig zur Seite. Mit ihrer Hilfe kann Annemarie via Videochat Kontakt zu ihren Lieben aufnehmen.

Ralf S. lebt allein. Mit seinen 70 Jahren und seiner Herzkrankheit gehört er zur Risikogruppe. Dank der Corona-Nachbarschaftshilfe muss er seine sichere Wohnung nicht verlassen. Er bekommt seine Lebensmittel und sogar seine Medikamente nach Hause geliefert.

Das sind nur drei Beispiele von vielen weiteren Angeboten und Projekten, wo die Diakonie für Sie da ist und die Sie mit Ihrer Spende bei der Diakoniesammlung unterstützen können.

 

Du für den Nächsten

Jeder Euro hilft! Schon mit einer Spende von 2,50 Euro kann die Diakonie einem Kind aus einer finanzschwachen Familie ein warmes Mittagessen zubereiten. 10 Euro ermöglichen die Versorgung der Menschen, die nicht zu Hause bleiben können. Die Menschen, die draußen leben, erhalten warme Kleidung und Schuhe, Rucksäcke, Wasserflaschen und viele andere wichtige Dinge. Und für 30 Euro können Senioren in finanzieller Not durch Lieferung von Mahlzeiten und Einzelfallhilfen, beispielsweise Medikamente, unterstützt werden.

(*Das sind nur Beispiele, wie Ihre Spende eingesetzt werden kann. Ihre Gemeinde oder Ihr Diakonisches Werk können Spenden auch für andere diakonische Zwecke nutzen.)

Diakoniesammlung – Du für den Nächsten

Die Diakoniesammlung hat eine lange Tradition. Seit mehr als 60 Jahren führen evangelische Kirchengemeinden Sammlungen zugunsten diakonischer Arbeit durch. Die Diakoniesammlung ist gleichzeitig einer der größten Spendensammel-Aktionen in der Evangelischen Kirche. Allein im Gebiet der drei Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe beteiligen sich jedes Jahr mehr als 500 Gemeinden, die rund 1,4 Millionen Euro an Spenden sammeln.

Das Besondere an der Diakoniesammlung: eine Spende wirkt dreifach

Ihre Spende wird aufgeteilt. 60 Prozent der Spendensumme bleibt in der Region. Hier wird diakonische Arbeit in Ihrer Kirchengemeinde und bei Ihrem örtlichen Diakonischen Werk unterstützt. Die restlichen 40 Prozent werden vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe – Diakonie RWL für überregionale Projekte und die Beratung von diakonischer Arbeit in Gemeinden und Kirchenkreisen verwandt. Ein Beispiel hier ist die Kampagne „Fairer Wohnraum für alle“.

Das heißt, Ihre Spende für die Diakoniesammlung ist 1. direkte Hilfe für Bedürfte vor Ort, ist 2. eine Unterstützung für regionale diakonische Projekte und ist 3. eine Förderung von überregionaler Arbeit der Diakonie.

 

 

Kontonummer

IBAN: DE39 4405 0199 0111 0021 50

BIC DORTDE33XXX

 

Überweisungsträger kann auch im Gemeindebüro abgeholt werden