
Unser Leben - unser
Glaube -unser Handeln
Entsprechend dem Logo der Gemeinde:
Vom Rand zur Mitte - und aus der Mitte in die Weite soll das
Gemeindeleben in Brackel gestaltet werden.
Die Mitte der Gemeinde ist die Botschaft von der befreienden Liebe
Gottes, die Menschen durchs Leben begleitet.
1.
Einheit und Vielfalt
1.1 Vielfältige Gemeindearbeit 
Die Gemeinde
pflegt und
fördert die Vielfalt in der Einheit.
Entsprechend dem paulinischen Bild von dem einen Leib und den vielen
Gliedern sollen die unterschiedlichen Gaben und Fähigkeiten in
unserer Gemeinde gepflegt und gefördert werden.
1.2
Ökumene - weltweit / vor Ort
Die Gemeinde pflegt und
fördert die Einheit in der Vielfalt.
Es ist uns wichtig, mit den KatholikInnen vor Ort Kontakt zu halten,
mit ihnen im Gespräch zu bleiben und das evangelische
Anliegen zur Sprache zu bringen.
In der ökumenischen Zusammenarbeit suchen wir das Gemeinsame
zu Gunsten der Menschen.
Über unsere Ortsgemeinde hinaus sind wir verbunden mit den
Christinnen und Christen weltweit. Wir sind wach für Aufgaben,
die sich aus dieser Verbundenheit ergeben.
Kontakte zu Moslems, soweit sie sich ergeben, sollen gepflegt werden.
Darüber hinaus fördern wir die Offenheit
gegenüber anderen Religionen.
2. Leben und Glauben
2.1 Wir begleiten Menschen
Lebensbegleitung der Gemeindemitglieder ist eine wesentliche Aufgabe
von Kirche und Gemeinde. Hier entstehen Kontakte, die Fragen und
Nöte, Sorgen und Ängste, Hoffnungen und
Sehnsüchte der Menschen aufnehmen.
2.2 Wir machen Menschen Mut zu befreiendem Glauben
Gerade in dem Wissen darum, dass sich der Glaube der Menschen im Laufe
ihres Lebens verändert, suchen wir mit ihnen
gemeinsam immer wieder nach dem Glauben, der trägt.
Der Glaube hilft, das eigene Leben zu reflektieren, Ängste zu
überwinden, falsche Abhängigkeiten
aufzulösen und den jeweils eigenen Horizont zu erweitern.
Der Glaube hilft, das eigene Leben zu gestalten, eigene
Möglichkeiten zu entwickeln bzw. zu entdecken - und das
Gottvertrauen zu stärken, „von guten
Mächten wunderbar geborgen“ zu sein.
3. Gott und die Welt
3.1 Wir feiern lebendige Gottesdienste
In
Gottesdiensten hören und leben wir Gottes Wort in Lesungen,
Gebeten, Liedern und Sakramenten.
Eine große Vielfalt an Gottesdienstformen macht das
gottesdienstliche Leben ausgesprochen lebendig. Neben den
sonntäglichen „Haupt“- Gottesdiensten
feiern wir regelmäßig
Zielgruppengottesdienste wie z.B. Krabbelgottesdienste und
Schulgottesdienste, Altenheimgottesdienste, um die Menschen besser in
ihrer jeweiligen Situation erreichen zu können.
3.2 Wir nehmen gesellschaftliche Verantwortung wahr
Die Gemeinde macht sich im diakonischen und im politischen Bereich
stark für Menschen, die am Rand stehen und leben bzw.
ins gesellschaftliche Abseits gedrängt sind.
Dazu kooperieren wir mit demokratischen gesellschaftlichen
Organisationen und Verbänden.
Wachsam und sensibel beobachten wir gesellschaftliche Entwicklungen.
4. Einladen und
Aufsuchen
4.1
Wir sind offen und einladend
Die Gemeinde
öffnet Raum und Zeit für Begegnungen und
Kontakte.
Sie hilft den Menschen, ihr soziales Netz zu knüpfen und zu
gestalten.
Es werden gemeinsam Formen gesucht, die schönen Zeiten,
‘Hochzeiten’, zu genießen, miteinander
Feste zu feiern und die Freude am Leben zu wecken und zu erhalten.
Wichtig ist auch, dass sich in Krisenzeiten niemand allein bzw. allein
gelassen fühlt.
Die Liebe Gottes kann auf diese Weise spürbar und erlebbar
werden.
4.2 Wir
machen uns auf den Weg
Die Gemeinde
pflegt den Kontakt zu den Gemeindegliedern und baut diesen
aus. „Gat hen“, in den Taufstein
eingemeißelt, erinnert an das Wort Jesu, zu den Menschen zu
gehen und ihnen das Evangelium, die „frohe
Botschaft“, zu bringen.
Die Gemeinde wendet sich den Menschen zu und sucht sie in ihren
jeweiligen Wohn- und Lebenssituationen auf. |